Inhalt

Eine Patientin und ein Patient spazieren gemeinsam mit dem Chefarzt der Rehaklinik Klausenbach im Klinikpark und unterhalten sich mit ihm.
„Patientinnen und Patienten mit mehr als einer Krankheit sind in der heutigen Rehabilitationsmedizin eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb bieten wir Ihnen eine interdisziplinär ausgerichtete Therapie an.“
Prof. Dr. med. Klaus Schmidtke, Chefarzt

Individuell optimal betreut

Leiden Sie an einer neurologischen Erkrankung oder kämpfen Sie mit einer Einschränkung Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit, etwa nach einem Schlaganfall? Dominiert eine chronische oder akute Erkrankung im Bereich des Bewegungsapparates Ihr Leben und stellt Sie aufgrund ständiger Schmerzen oder Funktionseinschränkungen täglich vor große Herausforderungen?

Wir unterstützen Sie mit einem individuell für Sie zusammengestellten Therapiekonzept – mit dem Ziel, Ihre Gesundheit zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

Neurologie | Orthopädie

Kontakt

Rehaklinik Klausenbach
Klausenbach 1
77787 Nordrach

Tel. 07838 82–0
Fax 07838 82–425

Patientenanmeldung
07838 82–416
E-Mail willkommen@rehaklinik-klausenbach.de

Coronavirus

Aktuelle Informationen für Rehabilitanden und Besucher

Liebe Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, liebe Angehörige,

wir alle verfolgen die deutschlandweite Ausbreitung des Coronavirus. 

In der Rehaklinik Klausenbach bieten wir Ihnen auch in dieser Situation eine reibungslose medizinische und therapeutische Versorgung. Möglich ist dies dank der umfassenden Maßnahmen, mit der wir seit mehreren Wochen auf den Coronavirus reagieren. Diese reichen von verschärften Hygienemaßnahmen bis zu einem generellen Besuchsverbot in unserer Klinik. Unser Ziel ist es, alle unsere Rehabilitanden und Mitarbeitenden bestmöglich vor einer Infektion zu schützen.

Doch um eine höchstmögliche Wirksamkeit unserer vorbeugenden Maßnahmen erreichen zu können, sind wir auf die aktive Mitarbeit aller Beteiligten angewiesen. Entsprechend haben wir für Sie im Folgenden Informationen zusammengestellt und bitten Sie, diese zu beachten.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!
Nur so können wir unseren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden auch weiterhin eine bestmögliche Versorgung bieten. 

Ihre
Klinikleitung

  • Maske und Abstand schützen

    Viren, wie z.B. das Coronavirus, gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft und können so übertragen werden.
    Eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) und ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern behindern eine direkte Übertragung.
    Daher gilt in unserer Klinik für alle Patienten und Mitarbeitenden: Wenn möglich, muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. In allen Situationen, in denen ein enger Kontakt zu anderen Personen nicht vermeidbar ist, muss eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) getragen werden.
    Eine geeignete Maske (Mund-Nasen-Schutz) erhalten alle Rehabilitandinnen und Rehabilitanden gegen ein Pfand von €10 direkt in der Klinik. Aus hygienischen Gründen darf eine selbst mitgebrachte Maske (Mund-Nasen-Schutz) in der Klinik nicht getragen werden.

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  • Generelles Besuchsverbot

    Wir verstehen, dass alle unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden auch während Ihres Reha-Aufenthalts den Wunsch haben, Ihren Angehörigen so nahe wie möglich zu sein.

    Trotzdem möchten wir um Verständnis bitten, dass wir uns dazu entschieden haben, in Anbetracht des aktuellen Infektionsrisikos durch das Coronavirus, Besuche in unserer Rehaklinik weiterhin zu untersagen.

    Diese Maßnahme dient dem Schutz unserer besonders gefährdeten Patienten, die unter einem stark eingeschränkten Immunsystem oder schwerwiegenden chronischen Erkrankungen leiden. Gleichzeitig dient sie dem Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Herzlichen Dank für Ihr Verständnis, Ihre Solidarität mit den besonders Schutzbedürftigen und Ihre Unterstützung!

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  • Infektion vorbeugen: Hygiene schützt!

    Die Rehaklinik Klausenbach verfügt über ein hochprofessionelles Hygienemanagement und entsprechend ausgebildetes und geschultes Fachpersonal. Bei allen unseren Hygienemaßnahmen folgen wir den tagesaktuellen Richtlinien und Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) und arbeiten intensiv mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BzH) in Freiburg zusammen.

    Darüber hinaus kann jeder Einzelne mit einfachen Maßnahmen das Risiko einer Ansteckung für sich selbst und andere deutlich vermindern. Entsprechend erhalten alle unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden ausführliche Merkblätter mit Tipps rund um das Thema "Infektion vorbeugen: Hygiene schützt!"

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  • Vor der Anreise

    Alle unsere Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erhalten 10 Tage vor dem Start ihrer Rehabilitationsmaßnahme einen Brief von unserer Klinik mit Fragen zu potenziellen Infektionen oder Aufenthalten in Risikogebieten. Sollten Anzeichen für eine Infektion vorliegen, muss sich die Rehabilitandin oder der Rehabilitand vor der Anreise telefonisch zur Abklärung mit der Klinik in Verbindung setzen bzw. durch den Hausarzt die Rehafähigkeit überprüfen lassen. Sollten Zeichen für eine Infektion vorliegen, verschieben wir die Reha auf einen späteren Zeitpunkt.

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  • Untersuchung bei der Aufnahme in der Klinik

    Bei der Aufnahmeuntersuchung legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Identifikation einer möglichen Infektion. Dazu gehören eine intensive Untersuchung des allgemeinen Gesundheitszustandes, Fragen zu Reiseländern und Aufenthalten in Risikogebieten sowie Fiebermessungen.

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Ein Patient sitzt mit einer Mitarbeiterin der Rehaklinik Klausenbach an ihrem Bürotisch und unterhält sich mit ihr.

Heilbehandlung und AHB

Die medizinische Rehabilitation umfasst v.a. die Heilbehandlung, bei der Betroffene wieder fit für Alltag und Beruf gemacht werden, sowie die Anschlussheilbehandlung (AHB), die direkt auf einen Aufenthalt in einem Akutkrankenhaus folgt. mehr

Sie wollen mehr wissen?

Alle Informationsmaterialien zur Rehaklinik Klausenbach stehen auch zum Download für Sie zur Verfügung.
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Auf einem kleinen Tisch steht eine Tasse Kaffee, daneben liegt eine Brille auf einer Zeitung.

Ihr Recht auf freie Klinikwahl

Um sicherzugehen, dass Sie Ihre Rehabilitationsmaßnahme auch tatsächlich in Ihrer Wunschklinik durchführen können, haben wir für Sie ausführliche Informationen über das Wunsch- und Wahlrecht zusammengestellt. mehr

Ausgezeichnet

Selbsthilfefreundliche Rehaklinik

Die Rehaklinik Klausenbach darf sich ab sofort "Selbsthilfefreundliche Rehaklinik" nennen. Vergeben wird die Auszeichnung durch das Netzwerk "Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen" und steht am Ende eines intensiven Zertifizierungsprozesses.
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Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt höchste Verpflegungsqualität

Rehaklinik Klausenbach erfolgreich zertifiziert

Die Rehaklinik Klausenbach ist durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für ihr qualitativ hochwertiges Ernährungsangebot ausgezeichnet worden. Das Zertifikat "Station Ernährung - Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken" bescheinigt der Klinik neben einer ausgewogenen Verpflegung unter anderem eine vielseitige Gestaltung des Speiseplans sowie angemessene Essenszeiten und einen guten Service.
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Rehabilitation & Anschlussheilbehandlung (AHB)

Zulassung durch die DRV Bund

Bei chronischen Erkrankungen oder nach überstandener Akutbehandlung bedeuten eine medizinische Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung sowie Nachsorge für jeden Patienten eine große Unterstützung. Die Rehaklinik Klausenbach bietet hier als Fachklinik für Neurologie und Orthopädie ein breites medizinisches Angebot und garantiert durch die notwendige Erfahrung, die entsprechenden personellen Strukturen sowie ihre medizinische, therapeutische und pflegerische Ausstattung eine optimale Versorgung. Inzwischen profitieren hiervon neben Versicherten der Rentenversicherungen der Länder, der Krankenkassen und privaten Krankenversicherer auch bei der Deutschen Rentenversicherung Bund versicherte Patientinnen und Patienten.

Weitere Informationen zu:
Orthopädischer Rehabilitation
Neurologischer Rehabilitation

Der Experte erklärt

Der Schlaganfall

Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Demographisch bedingt werden Schlaganfälle weiter zunehmen und die Pflegebedürftigkeit der Betroffenen ansteigen. Allerdings sind sich Experten heute einig, dass bis zu 70% der Schlaganfälle durch eine entsprechende Vorsorge zu vermeiden wäre: eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, Verzicht auf das Rauchen sowie die Kontrolle von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Vorhofflimmern. Und auch die häufig schweren Folgen eines Schlaganfalls wären zu verhindern oder zu mindern bei rechtzeitiger, qualifizierter Behandlung sowie einer gut organisierten Versorgungskette.

Im Folgenden gibt Prof. Dr. med. Klaus Schmidtke, Chefarzt der Rehaklinik Klausenbach, einen ausführlichen Einblick in Ursachen, Prävention und Behandlung des Schlaganfalls - mit einem besonderen Augenmerk auf die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation.

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    Die akute Behandlung des Schlaganfalls wie auch die Verhütung von Zweit-Schlaganfällen hat in Deutschland in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte gemacht. In Bezug auf die Erstbehandlung ist dies durch die flächendeckende Einrichtung von spezialisierten Schlaganfall-Stationen in vielen größeren Krankenhäusern erreicht worden. Ein weiterer wichtiger Faktor liegt in den medizinischen Fortschritten der Therapie, unter anderem der Einführung der „mechanischen Thrombektomie“. Bei diesem Verfahren wird ein Katheder über die Leiste in die Blutbahn eingeführt und bis in die Hirngefäße vorgeschoben wird. Damit können frische Blutgerinnsel entfernt und auf diese Weise eine dauerhafte Behinderung gemindert oder sogar ganz verhütet werden.

    Ebenso bedeutend ist es, nach einen erlittenen Schlaganfall, oder auch einem minder schweren Vorboten eines Schlaganfalls, das Auftreten neuer Durchblutungsstörungen zu verhindern. Der erste Schritt hierfür ist die Suche nach der genauen Ursache. Mögliche Ursachen für Schlaganfälle sind Verkalkungen der Brustschlagader und der Halsschlagadern, Blutgerinnsel im Herzen (z.B. bei Vorhofflimmern oder nach Herzinfarkt), eine angeborene Neigung zu verstärkter Blutgerinnung u.a.m. Die richtige Ursache zu finden gelingt heute wesentlich häufiger als noch vor einigen Jahren, z.B. mit der Implantation kleiner Aufzeichnungsgeräte, die über viele Monate den Herzschlag überwachen. Je nach Befund kann nun eine vorbeugende Behandlung erfolgen. Auch hier gibt es in den letzten Jahren deutliche Fortschritte, z.B. den schonenden Verschluss von Öffnungen der Herzscheidewand durch Kathedereingriffe über die Blutbahn.

    Ein dritter wesentlicher Baustein der Schlaganfallbehandlung ist die neurologische Rehabilitation. Ihre Aufgabe ist es, beeinträchtigte körperliche und geistige Funktionen durch eine aktive Übungsbehandlung wieder aufzubauen – zum Beispiel bei Lähmungen, Feinmotorikstörung, Gangunsicherheit, Sprachstörung, Sehstörung oder geistiger Leistungsschwäche. Die Rehabilitation hat aber auch zum Ziel, die Betroffenen bei der seelischen Verarbeitung des Geschehenen und – soweit vorhanden – beim Abbau von „Risikofaktoren“ zu unterstützen. Risiken für einen Schlaganfall sind der Bluthochdruck sowie andere Faktoren, die Herz- und Gefäßerkrankungen begünstigen, also Rauchen, Zuckerkrankheit, Übergewicht, zu hohes „schlechtes“ Cholesterin (LDL) und Bewegungsmangel. Viele dieser Faktoren können und sollten durch eine Neuausrichtung des Gesundheitsverhaltens reduziert oder ausgeschaltet werden. Dies gilt natürlich in gleicher Weise für Menschen, die keinen Schlaganfall erlitten haben.

    In der Rehabilitationsklinik Klausenbach werden zu diesem Zweck viele Maßnahmen der Gesundheitsbildung angeboten, zum Beispiel Bewegungstraining, Arztgespräche, psychologischen Gruppen zur Stressbewältigung, Schulungen zur Ernährungsumstellung und Wissensvermittlung zum Thema Schlaganfall. Parallel wird die medikamentöse Therapie optimiert. Für die Zeit nach der Reha wird frühzeitig geplant. Hierzu gehört die Beratung zu der Frage, ob, wann und ggf. mit welchen Einschränkungen wieder Arbeitsfähigkeit bestehen wird, und welche Maßnahmen sinnvoll und möglich sind, um Betroffenen mit Behinderungen die Rückkehr in das Erwerbsleben zu ermöglichen. Dazu gehört in manchen Fällen auch die „Medizinisch-Beruflich Orientierte Rehabilitation“, mit ihrem Schwerpunkt auf der berufsnahe Therapie, der sozialen Beratung und der Wiedereingliederung. Dabei arbeiten wir mit der Rentenversicherung, mit einem externen Berufsförderungswerk und auch mit einer regionalen Selbsthilfeorganisation von Schlaganfall-Betroffenen zusammen.

    Unsere Erfahrung und Behandlungserfolge zeigen, dass nach Schlaganfällen in vielen Fällen die Rückkehr in ein normales Alltags- und Berufsleben möglich ist. In anderen Fällen gelingt eine gute, wenn auch nicht vollständige Wiedergewinnung der Selbständigkeit. In jedem Fall ist ein Schlaganfall, oder auch eine nur flüchtige Durchblutungsstörung des Gehirns oder Auges (genannt „TIA“ oder „Amaurosis fuxax“) Anlass, individuelle Ursachen und Risiken zu ergründen, zu behandeln und zu einem gesunden und risikoarmen Lebensstil umzusteuern. Akuttherapie und Rehabilitation leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Lebenserwartung und die Zahl der „guten Jahre“ verlängern.

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Erfolgreiche Rezertifizierung nach QMS-Reha

Höchste Qualität - Anspruch und Verpflichtung zugleich

"Prävention vor Reha - Reha vor Rente - Reha vor Pflege": Diesem Motto folgend erhalten Patientinnen und Patienten in der Rehaklinik Klausenbach eine bestmögliche und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung. Dass hierbei in allen Bereichen die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllt werden, wurde nun erneut durch externe Experten bestätigt: Die Klinik wurde in 2019 erfolgreich nach QMS-Reha rezertifiziert.

Reha-Qualitätskompass

Finden Sie die richtige Reha!

Der Reha-Qualitätskompass ist ein für Laien verständliches Dokument, mit dem Reha-Einrichtungen (stationäre Reha-Kliniken, ambulante Reha-Zentren) regelmäßig und transparent ihre Schwerpunkte und Qualitätsergebnisse abbilden. Er richtet sich vor allem an Betroffene, die eine wichtige Entscheidung in einem hochsensiblen Bereich - nämlich ihrer eigenen Gesundheit - treffen müssen und dafür eine profunde Entscheidungsgrundlage brauchen.

Weitere Informationen finden Sie hier

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