
Befunderhebung heißt verstehen –
die Krankheit und den Menschen
Eine ausführliche Befunderhebung und Bestandsaufnahme steht am Beginn jeder Rehabilitationsmaßnahme in unserem Haus. Sie ist die Grundlage dafür, dass die Therapie auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt wird und zu einem nachhaltigen Erfolg führt.
Eine zielgerichtete Behandlung kann nur aufgrund einer gesicherten Diagnose erfolgen. Nach einem Aufnahmegespräch durch unsere kompetenten Ärzte und einer gründlichen körperlichen Untersuchung wird unter Berücksichtigung der vorliegenden Befunde ein individuelles Behandlungskonzept zusammengestellt.
Diese Vorgehensweise ist der Garant dafür, dass die Therapie auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Erhebung der Familien-, Berufs- und Sozialanamnese sowie Ihrer aktuellen Beschwerden. Abhängig von der Indikation, aufgrund derer Sie Ihre Rehabilitation bei uns antreten, können die Schwerpunkte dabei unterschiedlich gewichtet werden.
Diagnostische Möglichkeiten
- eingehende körperliche Untersuchung
- Durchblutungsmessung der Gefäße: periphere, extracranielle und transcranielle Dopplersonografie, Duplex-Farbdopplersonografie, Oszillografie
- Beurteilung der Herz- und Lungenleistung: EKG, Belastungs-EKG, Spirometrie, Spiro- Ergometrie, Echokardiografie, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung
- Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und der Schilddrüse
- Hirnstrommessung/Funktionsuntersuchungen im Bereich des Gehirns, EEG, Langzeit-EEG, AEP, VEP, SSEP, NLG, Audiometrie
- Schwindelanalyse, Gangbildanalyse, Elektronystagmografie, Posturografie
- Statuserhebung in der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie
- Screeninguntersuchung auf Schlafapnoe
- neuropsychologische Untersuchungen: z. B. Prüfung des Kurzzeitgedächtnisses, der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit, der Reaktionsschnelligkeit, der Feinmotorik, des Konzentrationsvermögens, der allgemeinen Befindlichkeit
- Umfangreiches Labor mit Messung sämtlicher Routinemesswerte, Säure-Basen-Status, Sauerstoffgehalt im Blut und Messwerte in Bezug auf Risikokonstellationen


